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Fangen wir an! – Stiefmütter und Patchworkfamilien: Umdenken mit Elsa Koester

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Fangen wir an! Ideen für ein besseres Morgen

Stiefmütter und Patchworkfamilien: Umdenken mit Elsa Koester

Elsa Koester ist Stiefmutter geworden. Wenn Menschen in unserer Gesellschaft Kinder bekommen, ist das normalerweise ein Grund zum Feiern – für Glückwünsche und Geschenke. Wenn es darum geht, als neue*r Partner*in in eine bestehende Familie zu kommen, gibt es das alles nicht. Stattdessen bekommt man Vorurteile, Zweifel und schiefe Blicke. Aber warum eigentlich?

 

Journalistin und Autorin Elsa Koester berichtet in dieser Folge von „Fangen wir an“ nicht nur über ihre persönlichen Erfahrungen, sondern auch über historische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Erkenntnisse. In unserer Gesellschaft hat das Konzept von Stiefeltern häufig einen fahlen Beigeschmack, angefangen schon bei den klassischen Märchen. Doch tatsächlich ist unser „klassisches“ Familienbild von Vater, Mutter und Kind sowohl historisch als auch international einzigartig. Elsa Koester spricht nicht nur darüber, wie Co-Parenting vor 20.000 Jahren zu einem Schub der menschlichen Evolution geführt hat, sondern auch davon, wie in aktuellen Zeiten das Öffnen der eigenen Familienstruktur hilfreich oder sogar nötig sein kann um die Überforderung unserer Gesellschaft anzugehen.

 

Über diese Themen schreibt Elsa Koester auch in ihrem neuen Buch „Stiefmutter sein“. Weitere Informationen sind hier zu finden.

 

Elsa Koester ist studierte Soziologin, Literatur- und Politikwissenschaftlerin und ist als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung „Der Freitag“ für Titelthemen zuständig. Durch ihre neue Rolle als Stiefmutter hat sie sich intensiv mit der Rezeption dieser Art von Familienkonstellation auseinandergesetzt und ihre Erkenntnisse mit einem sympathischen und vor allem positiven Blick gesammelt.

 

Viel Spaß mit dieser Folge! Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Damit gerne an podcast@penguinrandomhouse.de

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Lasst uns über die Welt von heute und morgen reden: Neue Perspektiven auf Gesellschaft, Leben und Umwelt von inspirierenden Persönlichkeiten im Gespräch mit Journalistin Kristina Deininger.

Was fasziniert die Expert*innen an ihrem Herzensthema? Was hat das

mit uns zu tun? Und was können wir tun, auf dem Weg zu einem besseren Morgen? Fangen

wir an!

Jeden zweiten Donnerstag eine neue Folge.

Geboren im Jahr 1971 in Esslingen am Neckar – zu einer Zeit, als das Internet, E-Mails und Mobiltelefone noch fremd waren. Schon ab 1986 war ich ein begeisterter Besitzer eines C64 und eignete mir als zweite Fremdsprache das „Basic“-Programmieren an. Im Jahr 1989 wagte ich den Schritt zur Gründung von „Pro Sound Esslingen“. Scho1999 erstellte ich meine erste eigene Webseite und erlernte als weitere Fremdsprache das „html“-Programmieren. 2001 wurde ich zu einem Gründungsmitglied des Vereins „Snowboard e.V.“ und erlebte 2009 die Abwrackprämie-Ära, die dazu führte, dass über 1500 Mercedes-Benz ihren Weg auf den Schrottplatz fanden – ein Erlebnis, das sicherlich seine Geschichten erzählt. Im Jahr 2015 fand ich mein Glück in der Ehe und trat 2017 den Freien Demokraten bei. Mein Engagement führte mich 2019 zur Kandidatur für den Gemeinderat in Ostfildern als Mitglied der FDP. Im Jahr 2021 stellte ich mich als Oberbürgermeister-Kandidat in Ostfildern zur Wahl und wagte mich im selben Jahr als Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis Esslingen auf das politische Parkett. Im Jahr 2022 war ich maßgeblich an der Gründung und Übernahme der Position des Ortsvorsitzenden des Ortsverbands der Freien Demokraten in Denkendorf, Ostfildern und Neuhausen auf den Fildern beteiligt. Schließlich eröffnete ich im Jahr 2023 das erste Podcaststudio der „Radical Life Studios“, um auf meine ganz eigene Art und Weise Inhalte zu teilen und Gespräche anzustoßen. Durchweg politisch unbequem und immer öfter freundlich – so gestalte ich meinen Weg.

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