Wien, März 1929: Inmitten der Goldenen Zwanziger, die in Wien eher rostbraun sind, lockt der 37-jährige Wäscheerzeuger Richard Singer – in Wahrheit ein amtsbekannter Sadist und Erpresser – die 18-jährige, stellungslose Gemma Matyas unter dem Vorwand, ihr einen Job als Verkäuferin anzubieten, in seine Wohnung in der Weihburggasse 21.
Was folgt, ist eine Nacht des Grauens: Singer fesselt das Mädchen, vergewaltigt sie und würgt sie beinahe zu Tode. Als Gemma um Hilfe schreit, sticht Singer ihr in den Hals und schleift sie nackt und blutüberströmt in eine fensterlose Rumpelkammer, wo er sie eingesperrt zurücklässt. Während Gemma in einer Blutlache liegt, legt sich Singer in das blutbespritzte Bett und schläft.
Am nächsten Morgen versucht Gemma erneut, auf sich aufmerksam zu machen. Daraufhin schneidet Singer ihr mit einem großen Küchenmesser buchstäblich die Kehle von einem Ohr zum anderen durch, durchtrennt dabei Venen, Luft- und teilweise die Speiseröhre, und flieht.
Die resolute 65-jährige Hausbesitzerin Henriette Ephron, die durch Gemmas Schreie aufmerksam wurde („Wie wenn man einer Gans den Hals umdreht“), alarmiert die Polizei, die die Tür zur Kammer aufbricht.
Quelle: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&datum=19291128&seite=6&zoom=23&query=%22gemma%2Bmatyas%22&ref=anno-search
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