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Friendly Fire: Die Kunst (die Kunst) zu lieben

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Die Ausgabe „Die Kunst (die Kunst) zu lieben“ des Podcast „Friendly Fire“:

Bedienen wir uns der TV-Analogie, so segeln wir in Freundschaften manchmal in ruhigen „Traumschiff“-Gewässern durch unseren Alltag und an anderen Tagen gleicht die Verbindung einer Folge „Streit um 3“. Die Älteren erinnern sich. Fakt ist: Wenn wir uns mit unseren Liebsten streiten, dann bedeutet das nicht das Aus, sondern dass wir miteinander in Beziehung gehen. Sorgen müssen wir uns machen, wenn die Diskussion ausbleibt. Im Laufe ihrer Freundschaft entwickelten unsere beiden Beef Jerks eine astreine Streitkultur. Der USP einer jeden Liebe.

Genau das wird in dieser Episode mehr als deutlich. Die Transparenz dieses Podcasts kennt zuweilen wirklich „Kein Pardon“. Am Ende ist eine Grundvorraussetzung für eine erfolgreiche Versöhnung wohl, dass man sich gegenseitig näher ist, als die Steckdosen in diversen Hotels vom Bett entfernt sind. Wir wollen uns an dieser Stelle des äußerst treffenden Polak’schen Bildes bedienen: In einer Freundschaft bist du mal die Katzenkralle und mal der Kratzbaum. Wie dem auch sei: Am Ende pfeifen die beiden feurigen Freunde gemeinsam „ihre persönliche Glücksmelodie“, um den filmischen Kreis zu schließen. Das Happy End zwischen dem Jimmy Fallon aus NRW und Dr. Phil aus Berlin.

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Oliver Polak und Micky Beisenherz sind Freunde. Das haben sie einander nie zerstören können. Und weiß Gott, Mühe haben sie sich gegeben. Ihre Leben verlaufen unterschiedlich, ihr Blick auf die Welt ist geprägt von ihren täglichen Erfahrungen und ihrer Lust, an der Fassade des anderen zu kratzen. Ist ja reichlich Fassade da.

Doch es eint sie die Liebe zur Musik, zur Kunst, zum Blödsinn. Zueinander. Wohin ihre Gespräche sie führen, das wissen sie selbst am wenigsten. Gerade noch gemeinsam intellektuell durch die Pfütze gesprungen, steigen sie plötzlich hinab in den Marianengraben ihres Daseins, und das Publikum stellt sich verdutzt die Frage: Ist das hier noch ein Podcast- oder belausche ich gerade heimlich eine Therapiestunde?

Geboren im Jahr 1971 in Esslingen am Neckar – zu einer Zeit, als das Internet, E-Mails und Mobiltelefone noch fremd waren. Schon ab 1986 war ich ein begeisterter Besitzer eines C64 und eignete mir als zweite Fremdsprache das „Basic“-Programmieren an. Im Jahr 1989 wagte ich den Schritt zur Gründung von „Pro Sound Esslingen“. Scho1999 erstellte ich meine erste eigene Webseite und erlernte als weitere Fremdsprache das „html“-Programmieren. 2001 wurde ich zu einem Gründungsmitglied des Vereins „Snowboard e.V.“ und erlebte 2009 die Abwrackprämie-Ära, die dazu führte, dass über 1500 Mercedes-Benz ihren Weg auf den Schrottplatz fanden – ein Erlebnis, das sicherlich seine Geschichten erzählt. Im Jahr 2015 fand ich mein Glück in der Ehe und trat 2017 den Freien Demokraten bei. Mein Engagement führte mich 2019 zur Kandidatur für den Gemeinderat in Ostfildern als Mitglied der FDP. Im Jahr 2021 stellte ich mich als Oberbürgermeister-Kandidat in Ostfildern zur Wahl und wagte mich im selben Jahr als Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis Esslingen auf das politische Parkett. Im Jahr 2022 war ich maßgeblich an der Gründung und Übernahme der Position des Ortsvorsitzenden des Ortsverbands der Freien Demokraten in Denkendorf, Ostfildern und Neuhausen auf den Fildern beteiligt. Schließlich eröffnete ich im Jahr 2023 das erste Podcaststudio der „Radical Life Studios“, um auf meine ganz eigene Art und Weise Inhalte zu teilen und Gespräche anzustoßen. Durchweg politisch unbequem und immer öfter freundlich – so gestalte ich meinen Weg.

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