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e-Mobility

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Viele Automobilhersteller bauen auf eine Elektro-Mobilität mit futuristischem Design. Reichweite scheint das wichtigste Ziel zu sein. Das ist ein kapitaler Fehler. Mobilität muss einfach funktionieren und die individuellen Ansprüche in der Mobilität berücksichtigen.

Luxus definiert nicht mehr vorrangig „Ledersitze“, „Sonderfarben“ oder „Maximaler Komfort“. Immer mehr wollen ein Fahrzeug, das sich perfekt mit dem Smartphone verbinden. Eine Software, die einem auch außerhalb vom Fahrzeug sagt, was geht. Dafür lasen sich die Nutzer auch gerne mit Werbung bespielen.

Opel traf mit seiner Manta-Studie voll ins Schwarze. Die Nutzer würden diesem Fahrzeug eine kurze Reichweite und reduzierte Ausstattungsvariationen verzeihen. Auch ein limitiertes Tempo von 140 bis 160 km/h würden sich nur unerheblich auf die Verkaufszahlen niederschlagen. Die Beschleunigung an sich ist wichtiger. Leider traut sich keiner der Deutschen Marken an solch ein Projekt. Mercedes sollte seinen SL aus den 70er-Jahren aktivieren. BMW seinen 507er ausgraben und als eMod neu auflegen.

Leider bleibt das ein Wunschtraum. Wir werden aus Deutschland bedauerlicherweise vorrangig mit Tonnen-schwere Fahrzeuge bespielt, die kaum einer benötigt. Mobilität ist unwichtig. Protz und Maßlosigkeit beherrschen hier vorrangig unsere Zukunft. Wer sagt den Managern, dass der neue Luxus die individuelle und nachhaltige Mobilität ist?

Hoffentlich traut Opel sich, das Fahrzeug in einer gleichwertigen Form zu bauen.

Opel Manta GSe ElektroMOD

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