Kategorien

Angela Merkel a.D.

156

Angela Merkel ist raus. Raus aus dem Kanzleramt. 16 Jahre war sie im Amt. Was war gut und was war schlecht? Normalerweise erinnert man sich nur an das Gute. Mehr oder weniger fällt es in Ihrem Fall schwer. Die ersten Fehler fingen 2008/2009 an. Angela Merkel versuchte den Markt zu retten und startete mit der Abwrackprämie. Ihre Handlungen, davon bin ich heute überzeugt, hat weitere Krisen verursacht.

Die Abwrackprämie mag von den Käufern positiv in Erinnerung zu bleiben. Die Manager der großen Konzerne lernten nur, wir müssen nur laut jammern und der Staat wird uns helfen. Damit begann das Zeitalter der jämmerlichen Manager in Deutschland. VW startete eine große Lüge, die im Dieselskandal endete und trat damit in die nächste Krise ein.

2015 entschied sie sich für das Öffnen der Grenzen. Aus humanitären Gründen wollte sie den Menschen helfen. Was an sich eine unbestritten eine schwierige Entscheidung ist, wurde danach fahrlässig abgewickelt. Ich hätte erwartet, dass unser System unmittelbar gestärkt werden würde. Investitionen in Polizei, Unterkünfte und auch digitaler Technik für die Mitarbeiter in öffentlichen Behörden hatte ich erwartet. Es geschah aber nichts! Null! Zero! Unglaublich.

Ich gebe Angela Merkel auch einen großen Teil der Schuld für den größten islamistischen Terroranschlag in Deutschland. Der Terroranschlag vom Breitscheidplatz hat Ursache im unzulänglichen Sicherheitssystem und eben der Nachlässigkeit im Umgang der Besucher im Zusammenhang der Flüchtlingswelle 2015. Angela Merkel hat nichts unternommen! Dafür schäme ich mich. Unschuldige Menschen mussten sterben. Natürlich, eine 100% Sicherheit gibt es nie. Jedoch war es schon beschämend, was wir uns hier in Deutschland leisteten.

Was bleibt, ist die Suche nach dem Guten. Eine starke Wirtschaft, dafür ist sie verantwortlich. Zu welchem Preis? Wir sind abhängig von Russland und ebenso von China. Russland hat die günstige Energie und China das Material für unsere Technik. Solarzellen, Smartphones, Chips. Und was haben wir? Die Ingenieure und Wissenschaftler. Das mag gut sein, nur reicht das eben nicht aus.

Angela Merkel wird sich nicht entschuldigen.

Eine Entschuldigung würde uns auch nicht helfen. Was helfen würde, wäre eine Politik, die ehrlich, integer und respektvoll handelt. Dafür sollten wir alles tun. Wir müssen den Mut haben, offen auszusprechen, was wir denken. Und liegen wir mal falsch, sollten wir unsere Meinung revidieren. Was wir nicht machen sollten: Den Politikern einen Freifahrtschein für unsere Zukunft geben. Politiker müssen sich beweisen. Müssen zeigen, sie meinen es wirklich ehrlich. Wir benötigen Politiker, die sich für die Wähler einsetzen und mit aller Kraft für ein gutes Leben einsetzen. Was wir nicht benötigen, eine zweite Angela Merkel.


Geboren im Jahr 1971 in Esslingen am Neckar – zu einer Zeit, als das Internet, E-Mails und Mobiltelefone noch fremd waren. Schon ab 1986 war ich ein begeisterter Besitzer eines C64 und eignete mir als zweite Fremdsprache das „Basic“-Programmieren an. Im Jahr 1989 wagte ich den Schritt zur Gründung von „Pro Sound Esslingen“. Scho1999 erstellte ich meine erste eigene Webseite und erlernte als weitere Fremdsprache das „html“-Programmieren. 2001 wurde ich zu einem Gründungsmitglied des Vereins „Snowboard e.V.“ und erlebte 2009 die Abwrackprämie-Ära, die dazu führte, dass über 1500 Mercedes-Benz ihren Weg auf den Schrottplatz fanden – ein Erlebnis, das sicherlich seine Geschichten erzählt. Im Jahr 2015 fand ich mein Glück in der Ehe und trat 2017 den Freien Demokraten bei. Mein Engagement führte mich 2019 zur Kandidatur für den Gemeinderat in Ostfildern als Mitglied der FDP. Im Jahr 2021 stellte ich mich als Oberbürgermeister-Kandidat in Ostfildern zur Wahl und wagte mich im selben Jahr als Bundestagskandidat für die FDP im Wahlkreis Esslingen auf das politische Parkett. Im Jahr 2022 war ich maßgeblich an der Gründung und Übernahme der Position des Ortsvorsitzenden des Ortsverbands der Freien Demokraten in Denkendorf, Ostfildern und Neuhausen auf den Fildern beteiligt. Schließlich eröffnete ich im Jahr 2023 das erste Podcaststudio der „Radical Life Studios“, um auf meine ganz eigene Art und Weise Inhalte zu teilen und Gespräche anzustoßen. Durchweg politisch unbequem und immer öfter freundlich – so gestalte ich meinen Weg.

Schreibe einen Kommentar

X