Meinungsmonopol
Schwarz, Rot, Gold … ich trau dem Lack nicht.
Schwarz, Rot, Gold … ich trau dem Lack nicht.
Grün, du warst mal Wald, du warst mal Wind im Gesicht,
heut’ bist du Tarnnetz, wenn man „Sicherheit“ verspricht.
Du redest von Zukunft, doch handelst so kalt,
als ob Umwelt nur Deko ist — für den nächsten Gewalt-Export.
Und ich weiß, Welt ist komplex, es ist nie schwarz oder weiß,
doch wenn Frieden zur Story wird, wird’s höchste Zeit.
Rot, du warst mal Schichtplan, du warst mal Brot auf dem Tisch,
heut’ bist du Formular, und am Ende bleibt’s mickrig.
Du sagst „Wir schützen euch“, doch ich seh nur: Preise hoch, Lohn zu klein,
und Arbeit wird ‘ne Zahl — und Würde fällt hinten runter rein.
Ich will nicht hassen, ich will nur kapieren:
Warum fühlt sich Hoffnung an wie verlieren?
Schwarz, Rot, Gold … ich trau dem Lack nicht.
Wir wählen Farben, doch verlieren die Sicht,
wenn das Herz nur noch klatscht und der Kopf nur noch nickt.
Grün wird Camouflage, wenn’s nach Pulver riecht,
Rot treibt Armut an, während man „Gerechtigkeit“ spricht.
Schwarz spielt den Glauben, doch lebt ihn oft nicht,
Gelb ruft „Freiheit“, doch liebt den harten Tritt.
Und Blau… wird Braun, wenn Angst die Richtung gibt.
Sag mir: Welche Farbe bleibt, wenn man Wahrheit sieht?
Schwarz, du nennst dich Werte — und trägst ‘nen Heiligenschein,
doch wenn’s um Macht geht, bist du schnell nicht mehr fein.
Du sprichst von Familie, von Moral und von Pflicht,
und lässt die Nächstenliebe oft irgendwo liegen… im Licht.
Dann wirkt’s antichrist — nicht als Glaube, eher als Geste,
weil das Kreuz zur Kulisse wird für die nächste Presse.
Gelb, du bist “Freiheit”, du bist „Markt regelt das schon“,
doch wenn Menschen fallen, klingt’s oft wie Spott im Ton.
Du sagst „Eigenverantwortung“, ich sag: „Ja, safe“,
aber Freiheit ohne Wärme wird schnell zum kalten Käfig.
Und wenn „hart“ zum Fetisch wird, wenn Mitgefühl nervt,
dann kippt das schnell — und riecht nach Faschist, wenn man’s schärft.
Blau — ich sag’s leise, weil’s schnell eskaliert:
Wenn Wut sich geschniegelt und geschniegelt marschiert,
wird aus „Protest“ ein Programm, das die Würde zerbricht —
Blau wird Braun, wenn Angst dir die Antwort verspricht.
Schwarz, Rot, Gold … ich trau dem Lack nicht.
Vielleicht sind wir nicht links, nicht rechts — nur müde und laut,
weil man uns zu oft mit Parolen die Wahrheit klaut.
Ich will kein Lager, ich will wieder Land,
wo man streitet wie Erwachsene — mit Herz und Verstand.
Wir wählen Farben, doch verlieren die Sicht,
wenn das Herz nur noch klatscht und der Kopf nur noch nickt.
Grün wird Camouflage, Rot macht den Magen nicht dicht,
Schwarz predigt zu viel und Gelb kennt dein Gewicht.
Und Blau… wird Braun, wenn Angst die Richtung gibt.
Sag mir: Welche Farbe bleibt, wenn man Wahrheit sieht?
Schwarz, Rot, Gold … ich trau dem Lack nicht.
Der Podcast „Meinungsmonopol“ behandelt hauptsächlich politische und aktuelle Themen, ohne vorgefasste Ideologien oder Meinungen. Im Zentrum steht hierbei die Debatte, denn es gibt nicht die eine „richtige“ oder „falsche“ Meinung!
Ob ernsthaft, informativ oder rein satirisch – bei uns dreht sich alles um Politik, Lifestyle und Leben.
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