Ein großflächiger Stromausfall in Berlin ist kein technisches Missgeschick.
Wenn kritische Infrastruktur gezielt angegriffen wird, ist das Extremismus – und zwar in seiner gefährlichsten Form.

Was hier passiert ist, war kein Protest.
Kein „Aktivismus“.
Kein politisches Statement.

Es war ein links-extremistischer Anschlag.

Wer Stromleitungen sabotiert, nimmt in Kauf, dass Menschen frieren, dass Betriebe stillstehen, dass Krankenhäuser auf Notstrom laufen. Das ist autoritäres, egoistisches Handeln, das der Gemeinschaft massiv schadet. Punkt.


Extremismus bleibt Extremismus – egal von welcher Seite

Es wird Zeit, das klar auszusprechen:
Diese Tat hat nichts mit normaler linker Politik zu tun. So wenig wie rechter Terror etwas mit konservativer Politik zu tun hat.

Doch genau hier beginnt das deutsche Problem.

Während bei rechter Gewalt (zu Recht) sofort klare Worte fallen, wird linksextreme Gewalt oft verharmlost, relativiert oder verschwiegen. Statt „gegen Extremismus“ mobilisiert man selektiv „gegen rechts“ – und wundert sich dann über wachsenden Vertrauensverlust in der Mitte der Gesellschaft.

Wer nur eine Seite bekämpft, schützt die andere indirekt.


Omas tanzen – die Infrastruktur brennt

Während Teile der Zivilgesellschaft demonstrieren, tanzen und Parolen skandieren, werden reale Anschläge auf das Fundament unseres Alltags begangen. Strom, Wärme, Kommunikation – das ist keine Symbolpolitik, das ist Lebensgrundlage.

Der Kontrast ist bitter:
Moralische Inszenierung hier, reale Gefahr dort.

Das Ergebnis: Glaubwürdigkeitsverlust.


Maximaler Rechtsstaat – oder politische Konsequenzen

Dieser Anschlag muss mit maximaler Härte des Rechtsstaats verfolgt werden.
Das heißt: lückenlose Ermittlungen, klare Anklagen, spürbare Strafen im gesetzlichen Rahmen.

Und ja: politische Verantwortung gehört dazu.

Wenn in den kommenden Wochen keine belastbaren Hinweise zu den Tätern vorliegen, wenn Strukturen versagt haben, dann sind Rücktritte kein Tabu. Sie sind ein Instrument demokratischer Verantwortung.

Wer kritische Infrastruktur nicht schützen kann, muss erklären, warum – oder Platz machen.


Wo ist die Führung?

Eine Frage drängt sich auf – und sie ist legitim:
Wo ist der Kanzler?

Bei einem Anschlag dieser Größenordnung erwarten Bürger Führung, Einordnung, Präsenz. Schweigen oder Abwesenheit wirken wie Distanz – selbst wenn Termine oder Reisen anstehen. Politik ist Wahrnehmung. In solchen Momenten ist Führung Chefsache.


Deutschland darf nicht weiter wegsehen

Deutschland ist nicht verloren.
Aber Deutschland ist gefährlich nachsichtig geworden.

  • Nachsichtig gegenüber linksextremer Gewalt.
  • Nachsichtig gegenüber doppelten Standards.
  • Nachsichtig gegenüber Führungslosigkeit.

Das wird Konsequenzen haben – wenn nicht jetzt gegengesteuert wird.

Extremismus ist kein Meinungsspektrum.
Er ist ein Angriff auf die Gesellschaft.

Und der Staat muss das endlich ohne ideologische Scheuklappen begreifen.


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